italoviel = viel Italien - der blog in sachen reisen, kulinarik, sprache & kultur

BLOG: Italien, Reisen, Spezialitäten, Bücher, Wein ...

italoviel = viel Italien
Italienische Produkte (vom Wein, Olivenöl, Espresso bis zu Sugo und Pasta), Kochbücher, Reiseführer & Literatur, Lokaltipps für die nächste Reise nach Italien - am Format wird noch gebastelt, aber ein Anfang ist gemacht. Der Blog löst die Produktkategorien unter "italia in austria" ab. Ich hoffe, damit der Entflechtung und besseren Lesbarkeit der Seite wieder einen Schritt näher zu kommen. Viel Spaß beim Lesen!

Folge 3 - Amore, Amaro, Aosta - und Äpfel spielen auch mit

Autor: Roland Graf am 27.09.2016

Bustine di Bacco - Herrn Grafs italienische Trinknotizen
FOLGE 3 - AMORE, AMARO, AOSTA – UND ÄPFEL SPIELEN AUCH MIT

Blogbeitrag Maley Liquore
 
Mussolini war einiges nicht zu blöd am Weg zum Beherrschen des „Mare Nostrum“ und der faschistischen Weltordnung. Und so verbot der „Duce“ sogar Äpfel. Respektive den Rausch aus vergorenen Früchten, so sie nicht der romanischen Tradition des Weintrinkens entsprachen. Most? Das konnte für den altrömischen Wiedergänger (Rutenbündel inklusive) nur ein barbarischer Bauerntrank sein. Und solche Unsitten hatte nicht einmal im wenig italianisierten Vallée d’Aoste einen Platz. Die alten Bergapfelsorten Raventze, Coison de Boussy, Barbelune wurden quasi über Nacht unnötig, denn Fruchtweine unter 7% erklärte Mussolini per Gesetz zu unerwünschten, un-italienischen Getränken.
 
Damit war der Sidro, die lokale Variante des vor allem im ehemals keltischen Siedlungsgebiet beliebten Apfelweins (der Star der Cidre-Welt, Eric Bordelet, sitzt heute in der Normandie),

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Herrn Grafs italienische Trinknotizen - Folge 2

Autor: Roland Graf am 18.08.2016

Bustine di Bacco - Herrn Grafs italienische Trinknotizen
FOLGE 2 - GIBT ES ALPIN-WEIN? GEWISS, ABER HALT NICHT VIEL

2016 Lech Symposium Die kulinarischen Erben der Alpen


Die gemischte Landwirtschaft - sagt das heute noch jemandem etwas? Dabei war diese Kombination aus Viehhaltung, Feldern und Weinbau die Regel in vielen Agrarregionen. Wird das jetzt ein Fruchtfolge-Crashkurs oder doch noch eine Weinkolumne? Keine Angst, wir kommen gleich zu einem wunderbaren Wein, dessen Existenz sich genau der kombinierten Landwirtschaft - und zwar ihrer alpinen Variante - verdankt. Vorher besuchen wir aber noch eine Diskussionsrunde am Arlberg.

Lange hatten wir nämlich beim Symposium der wunderbaren Initiative „Kulinarische Erben der Alpen“ diskutiert, ob es denn auch einen alpinen Wein-Stil gibt. Vernünftige Impulse am Podium schlossen zum Beispiel Opulenz mit Hinweis auf die Geologie aus: „Das kann kein tiefgründiger, humoser Boden sein", erklärte etwa
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Roland Graf im Trinkprotokoll - Aperitifbetrachtungen

Autor: Roland Graf am 30.05.2014

Cocktails
NACH MILANO! DIE APERITIF-STUNDE BEGINNT JETZT DOPPELT HERB

Erfrischend: Unter den heurigen Sommerdrinks macht glatt einer ernst mit der Bitterkeit

Campari im Trinkprotokoll von Roland Graf152 Jahre und eine Tradition, die sich in der ikonischen Werbung (Typographie, Flaschenform, Plakate) äußert, schützen nicht vor Innovationen. Wobei jetzt dahin gestellt sei, ob Trendgetränke irgendwo an der Bar "entstehen" oder von Marketingabteilungen ersonnen wurden. Denn, was schmeckt, setzt sich auf Dauer durch, was beim Gast durchfällt, bleibt dort zwar vielleicht stehen, wird aber halt nicht bestellt. So einfach ist es manchmal und bei Campari weiß man das auch. Schließlich kann selbst der verunsichertste Hochzeits-, Tauf- oder Geburtsttagsfeier-Gast "Campari-Orange" sagen, wenn der Kellner nach Aperitif-Wünschen fragt.

Denn wir sind halt kein Land, das die l'heure d'aperitif oder die "blaue Stunde" zelebriert, wogegen in mediterranen Ländern


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Mipiace.at Christoph Cecerle

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Christoph Cecerle macht vor keinem fahrbaren Untersatz halt und hält sich dabei ausnahmslos an italienische Fabrikate. Ob im Rennsportsitz eines Abarth, auf dem Sattel einer Moto Guzzi oder Vespa oder verdecklos im Cinquecento, der Mann testet alles, war zwei bis vier Räder hat.

Seine Testberichte sind derart genussvoll, daß ich nicht anders konnte, als ihn auf italissimo.at einzuladen. Wer mehr von ihm lesen will, dem sei sein Blog mipiace.at ans Herz gelegt, wo es auch schon einmal um Mode und Genuss im engeren Sinne gehen kann.

Bustine di bacco

Roland Graf im Blog auf italissimo- Bustine del bacco

Bustine di bacco

„Bustine di Minerva" hieß Umberto Ecos langjährige Kolumne und frech strich Roland Graf die Göttin des Herdes und ersetzte sie für die neue „italissimo"-Kolumne durch den Gott des Rausches. 

Der Autor (im Bild von Ch. Barz vor den besagten Bustine abgelichtet) sagt damit gleich auch etwas über sich: Er ist studierter Philosoph und Philologe (daher die Eco-Hommage!), vor allem aber Reisender in Sachen Getränken. 

Stand zu Beginn vor allem die Berichterstattung über Winzer im Mittelpunkt, erweiterte sich der Schwerpunkt seiner Artikel - in „Mixology", „A la Carte", der ÖGZ sowie dem WIENER - auf die Themen Bier und Bars. 

Nachzulesen, neben dem Italien-Blog Ihres Vertrauens, ist das auch alle zwei Tage aktualisiert unter www.trinkprotokoll.at.