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Ludovico Einaudi - 12 Songs from home

Autor: Martin Martschnig am 13.05.2020

Ludovico Einaudi - 12 Songs from home
HOMEOFFICE AM KLAVIER MIT AUFNAHMETASTE

12 Songs from home - Ludovico Einaudi

Es gibt wenige Musiker die es schaffen, Ihr Publikum über Jahrzehnte in ihren Bann oder vielmehr in den Bann ihres Schaffens zu ziehen. Dies funktioniert vor allem dann, wenn man vermag Herz & Seele seiner Zuhörer zu berühren. Wenn man es schafft, Lebensabschnitte, besondere Ereignisse oder Wendepunkte mit einzelnen Stücken zu definieren.

Verbinde ich Lucio Dallas Album "Viaggi organizzati" mit meinen ersten Reisen nach Italien, Ivano Fossatis Album "Lindbergh" (mit dem mich noch heute an damals erinnernden "Mio fratello che guardi il mondo") mit einem Studienaufenthalt in der Toskana, so ist es bei Ludovico Einaudi das Album "I giorni", das mich Musik-im-Kreissaal-bedingt für immer mit der Geburt meiner Tochter verbinden wird.

Nun veröffentlicht der Tastenvirtuose ein 12-Track Album '12 Songs From Home', digital bei Decca Records. Zu Hause aufgenommen mit seinem eigenen Klavier, an einem Abend während des Lockdowns. Die Veröffentlichung folgt mehreren Livestreams die jeweils von Tausenden auf seiner Instagram Seite gesehen wurden.

Die lieb gewonnene Klangroutine des Meisters bringt keine bahnbrechenden Innovationen, sorgt aber für Halt in scheinbar haltlosen Zeiten, wie ein fürs Lesen gemachter Ohrensessel mit Blick in den begrünten Hinterhof. Dieser mag an manchen Stellen ein wenig abgewetzt sein, wie wir selbst so manche Sorgenfalte mehr unser Eigen nennen mögen. Die Aufnahme entspricht somit ziemlich gut dem Umfeld der Zeit, in dem das Album veröffentlich wird.

Ludovico Einaudi

Einaudi erörtert, "Ich habe '12 Songs From Home' während des Höhepunktes des Lockdowns in Italien aufgenommen. Im März habe ich begonnen regulär live Konzerte auf sozialen Medien zu geben. Mein Telefon für 30-40 Minuten eingeschaltet zu haben um mit der Welt verbunden zu sein, bat eine wunderbare, innige Alternative zu meiner Frühlingstour, die ich leider verschieben musste. Diese neue Veröffentlichung ist eine Erinnerung an die live Konzerte von zu Hause, meine Erinnerung an diese Zeit, Erinnerung an merkwürdige, neue Atmosphäre, die wir nie vergessen werden."


Abrufbar auf Spotify, Apple Music, Youtube ...
Zum Reinhören - Le Onde

 

 

Fotorechte:
Decca Records - Ray Tarantino

Bild-/Videorechte:
Universal Music

Schlagworte:
Ludovico Einaudi
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Mipiace.at Christoph Cecerle

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Christoph Cecerle macht vor keinem fahrbaren Untersatz halt und hält sich dabei ausnahmslos an italienische Fabrikate. Ob im Rennsportsitz eines Abarth, auf dem Sattel einer Moto Guzzi oder Vespa oder verdecklos im Cinquecento, der Mann testet alles, war zwei bis vier Räder hat.

Seine Testberichte sind derart genussvoll, daß ich nicht anders konnte, als ihn auf italissimo.at einzuladen. Wer mehr von ihm lesen will, dem sei sein Blog mipiace.at ans Herz gelegt, wo es auch schon einmal um Mode und Genuss im engeren Sinne gehen kann.

Bustine di bacco

Roland Graf im Blog auf italissimo- Bustine del bacco

Bustine di bacco

„Bustine di Minerva" hieß Umberto Ecos langjährige Kolumne und frech strich Roland Graf die Göttin des Herdes und ersetzte sie für die neue „italissimo"-Kolumne durch den Gott des Rausches. 

Der Autor (im Bild von Ch. Barz vor den besagten Bustine abgelichtet) sagt damit gleich auch etwas über sich: Er ist studierter Philosoph und Philologe (daher die Eco-Hommage!), vor allem aber Reisender in Sachen Getränken. 

Stand zu Beginn vor allem die Berichterstattung über Winzer im Mittelpunkt, erweiterte sich der Schwerpunkt seiner Artikel - in „Mixology", „A la Carte", der ÖGZ sowie dem WIENER - auf die Themen Bier und Bars. 

Nachzulesen, neben dem Italien-Blog Ihres Vertrauens, ist das auch alle zwei Tage aktualisiert unter www.trinkprotokoll.at.