Von Österreich nach Italien:
WIE MAN SEINE REISE STRESSFREI STARTET
Die Reiselust schlägt immer wieder zu. Der große Vorteil in Europa liegt in der Nähe der verschiedenen Länder. Ein Kurztrip von Deutschland oder Österreich bis nach Italien ist per Auto, Bahn oder mit dem Flugzeug in recht kurzer Zeit absolviert. Für eine stressfreie Reise sollte man jedoch einiges beachten.
Unsplash
Reiseroute planen: Mit dem Flugzeug oder dem Auto
Es gibt verschiedene Wege, die nach Italien und Rom führen. Je nach Wahl kann die Reisezeit nur wenige Stunden dauern oder eben etwas länger im Stile eines Roadtrips. Ein Flug direkt aus der Hauptstadt hinunter in die Sonne Italiens dauert für gewöhnlich nicht länger als zwei Stunden. Günstig parken am Flughafen Wien ist kein Problem. Das Auto kann hier sicher zurückgelassen werden.
Für die Anreise mit dem Auto gibt es verschiedene Pässe, um nach Italien zu gelangen. Der Brennerpass ist eine der Hauptrouten, Staugefahr inklusive. Dies gilt es in den Ferien bzw. an den Wochenenden mit starkem Urlauberwechsel zu bedenken. Alternativen sind der Reschenpass und die Verbindung über Felbertauernstraße – will man die Tauernautobahn meiden. Die Fahrzeiten sind hier zwar etwas länger, dafür ist die Landschaft besonders schön. Wer es nicht eilig hat, kann diese beiden Optionen testen.
Vignetten und andere Besonderheiten in Italien
Österreich und Italien arbeiten beide mit verschieden Systemen der Autobahngebühr. Während man in Österreich im Voraus eine digitale Vignette für die Nutzung der Autobahn kauft, kann man nach Italien ohne Zahlung einfahren. Erst bei der Ausfahrt muss dann die Gebühr gezahlt werden. Man sollte nicht vergessen, dass es eine Sondermaut bei der Brennerautobahn gibt.
Sehenswürdigkeiten mit Pausen verbinden
Je nachdem, welche Route man in den Süden wählt, kann die Anreise in eine Tour verwandelt werden. Mit geplanten Stopps auf dem Weg wird die Fahrzeit unterhaltsamer und der Fahrer kann sich zwischendurch auch mal ausruhen. Der Sekundenschlaf ist besonders tückisch und sollte unbedingt vermieden werden. Jährlich gehen etwa 2000 Unfälle auf dieses Phänomen zurück.
Interessante Sehenswürdigkeiten auf dem Weg in den Süden sind beispielsweise das Schloss Ambras in Innsbruck oder die Großglockner-Hochalpenstraße. Bei der Grenzüberschreitung kann man durch die Dolomiten fahren, die eine ganz besondere Aura verströmen. Nach den Bergen folgen die berühmten Städte des italienischen Nordens wie Venedig, Triest oder Verona. Für sehr aktive Urlauber, die sich aufs Fahrrad schwingen, ist der Alpe-Adria-Radweg ein echtes Highlight.

Unsplash
Alternative Bahn ohne Stau
Eine gelungene und vor allem stressfreie Alternative zum Auto ist die Bahn. Diese fährt in einer Direktverbindung zwischen den Orten Innsbruck, Bozen und Verona. Wer sowieso eine Städtereise plant, sollte sich die Bahnverbindungen genauer ansehen. Die touristischen Städte wie Bozen und Verona besitzen vor Ort einen gut ausgebauten Nahverkehr, der die Bahnverbindung ergänzt. Hier wird ein Auto fast überflüssig. Der Vorteil: Man muss in den italienischen Städten nie nach einem Parkplatz suchen.
Fazit
Wie bei jeder Reise hilft eine gute Planung, um den Stress in Schach zu halten. Im Voraus sollte eine interessante Route gewählt werden, die für die Fahrt in die italienische Sonne reizvoll ist. Damit wird der Übermüdung des Fahrers vorgebeugt und man kann gleich noch einige wunderschöne Orte erkunden. Die Besonderheiten der Länder wie Vignetten oder Mautgebühren sollten beachtet werden. Mit dem Flugzeug ist man besonders schnell, dafür erlebt man aber weniger von der Landschaft unterwegs.

