italoviel = viel Italien - der blog in sachen reisen, kulinarik, sprache & kultur

BLOG: Italien, Reisen, Spezialitäten, Bücher, Wein ...

italoviel = viel Italien
Italienische Produkte (vom Wein, Olivenöl, Espresso bis zu Sugo und Pasta), Kochbücher, Reiseführer & Literatur, Lokaltipps für die nächste Reise nach Italien - am Format wird noch gebastelt, aber ein Anfang ist gemacht. Der Blog löst die Produktkategorien unter "italia in austria" ab. Ich hoffe, damit der Entflechtung und besseren Lesbarkeit der Seite wieder einen Schritt näher zu kommen. Viel Spaß beim Lesen!

Filmreihe: Giallo. Italiens Thriller Moderne

Autor: Pressemeldung Österreichisches Filmmuseum am 22.08.2019

30. August bis 24. Oktober 2019
GIALLO. ITALIENS THRILLER-MODERNE

 

Foto: L'uccello dalle piume di cristallo (Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe / The Bird with the Crystal Plumage), 1969, Dario Argento

Als Bezeichnung für eine filmische Genre-Idee ist der italienische Giallo fast so kultverdächtig wie Film noir. Die enorm einflussreiche Welle von Giallo-Krimis aus Italien in den 1960ern und 1970ern besetzte einen Schnittpunkt in der Popkultur, an dem Kunst und Exploitation überlappten. Der revolutionäre filmische Modernismus der Ära wurde in Mainstream-Produktionen und B-Pictures geschmuggelt, die mit ihren kühnen Grenzgängen zwischen Psychothriller und Horror, Phantastik und Erotik zugleich wie das Angstlust-Spiegelkabinett einer Epoche wirken.

Unsere Retrospektive ist der erste Versuch weltweit, das Phänomen Giallo im großen Maßstab zu erforschen – mit über 40 ausgewählten Filmen, viele in seltenen Kopien.



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Schlagworte:
Italienischer Film
FIlm: "Orecchio" - "Ohrensausen" von Alessandro Aronadio

Autor: Alpenway am 29.03.2019

Film: Komödie von Alessandro Aronadio
ORECCHIO - OHRENSAUSEN

Italienischer Film Ohrensausen

Ein Mann wacht eines Morgens auf und hat ein lästiges Pfeifen im Ohr. Auf einem Zettel an seinem Kühlschrank steht „Dein Freund Luigi ist tot. P.S. Ich hab mir das Auto geborgt.” 

Wenn dann noch Nonnen vor der Türe des Protagonisten stehen und in aller Herrgottsfrüh fragen, ob man glaubt, daß die Welt noch zu retten ist und er dies mit einem klaren NEIN zu beantworten weiß, dann ist man in diesem Film angekommen. Unfreiwillig komisch, keinem Schenkelklopfen verpflichtet, fast schon in der Tradtion eines Nanni Moretti.

Doch zurück zum Filmplot. Das eigentliche Problem ist, dass er sich nicht erinnern kann, wer dieser Luigi sein soll. 

So beginnt für ihn eine tragikomische Reise durch einen verrückten Tag mit zudringlichen Nonnen und sadistischen Ärzten, philippinischen Hip-Hop-Stars und einer Zahnärztin, mit der er verlobt ist – einer von jenen Tagen, an denen man die Verrücktheit der Welt erkennt und die


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Retrospektive Federico Fellini / Ermanno Olmi

Autor: Pressemeldung Filmmuseum am 17.12.2018

10.1. - 28.2.2019: Retrospektive 
FEDERICO FELLINI / ERMANNO OLMI



Das Filmmuseum in Wien beginnt das neue Jahr mit einer Gegenüberstellung zweier der außergewöhnlichsten Regisseure des italienischen Kinos.

Zum einen ist das Federico Fellini (1920-1993), der durch Filme wie La strada (1954) oder La dolce vita (1960) zu einem der berühmtesten Filmemacher weltweit wurde. So unverwechselbar ist Fellinis Stil, dass er sogar ein eigenes Wort hervorbrachte: „Felliniesk" – ein fantastischer (und fantasievoller) Exzess, der über das bloß Groteske hinausgeht.

Weniger populär, aber nicht weniger herausragend ist das Werk des erst kürzlich verstorbenen Ermanno Olmi (1931-2018). Bereits mit seinen ersten Spielfilmen wie Il posto und I fidanzati etablierte er sich als eine Schlüsselfigur im Aufbruch des italienischen Films der frühen 1960er und reüssierte im Verlauf seiner Karriere mit Werken wie dem Cannes-Gewinner L'albero degli zoccoli (1978) oder dem auf Joseph Roth basierenden Venedig-Sieger La leggenda del santo bevitore


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mipiace.at

Mipiace.at Christoph Cecerle

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Christoph Cecerle macht vor keinem fahrbaren Untersatz halt und hält sich dabei ausnahmslos an italienische Fabrikate. Ob im Rennsportsitz eines Abarth, auf dem Sattel einer Moto Guzzi oder Vespa oder verdecklos im Cinquecento, der Mann testet alles, war zwei bis vier Räder hat.

Seine Testberichte sind derart genussvoll, daß ich nicht anders konnte, als ihn auf italissimo.at einzuladen. Wer mehr von ihm lesen will, dem sei sein Blog mipiace.at ans Herz gelegt, wo es auch schon einmal um Mode und Genuss im engeren Sinne gehen kann.

Bustine di bacco

Roland Graf im Blog auf italissimo- Bustine del bacco

Bustine di bacco

„Bustine di Minerva" hieß Umberto Ecos langjährige Kolumne und frech strich Roland Graf die Göttin des Herdes und ersetzte sie für die neue „italissimo"-Kolumne durch den Gott des Rausches. 

Der Autor (im Bild von Ch. Barz vor den besagten Bustine abgelichtet) sagt damit gleich auch etwas über sich: Er ist studierter Philosoph und Philologe (daher die Eco-Hommage!), vor allem aber Reisender in Sachen Getränken. 

Stand zu Beginn vor allem die Berichterstattung über Winzer im Mittelpunkt, erweiterte sich der Schwerpunkt seiner Artikel - in „Mixology", „A la Carte", der ÖGZ sowie dem WIENER - auf die Themen Bier und Bars. 

Nachzulesen, neben dem Italien-Blog Ihres Vertrauens, ist das auch alle zwei Tage aktualisiert unter www.trinkprotokoll.at.